h1

Winter

2008 November 25

Nachdem es in letzter Zeit doch schon sehr kalt geworden war, ist nun auch optisch der Winter angebrochen. Es muss wohl ziemlich doll geschneit haben. Jetzt ist jedenfalls alles schön weiß. Da musste ich natürlich gleich ein paar Fotos mit dem Handy machen…

Seit gestern habe ich außerdem noch einen weiteren Kurs namens „Pedagogical Information Resources“. Im Dezember habe ich deshalb noch zwei kleine Fachgespräche

Verschneite Stadt 1

Verschneite Stadt 1

Verschneite Stadt 2

Verschneite Stadt 2

Die Terrasse

Die Terrasse

Der Grillplatz

Der Grillplatz

h1

Armes Schwein

2008 November 23

Wie angekündigt erzähle ich nun etwas über unseren „Pig Killing“ Ausflug am Samstag. Ob es sich beim „Pig Killing“ um eine Tradition handelt oder ob das nur für die Erasmus-Studenten inszeniert wird, kann ich nicht genau sagen.
Wir mussten jedenfalls um vier Uhr in der Nacht aufstehen, weil der Bus um 4:45 Uhr losfahren sollte. Aus unserem Apartment sind außer mir noch Michał, Damian und Lauren mitgekommen. Ansonsten war noch die ganze Gruppe von Türken (obwohl die ja gar kein Schwein essen), die beiden Chinesen und einige Ungarn dabei. Die anderen Erasmus-Studenten sind aus unbekannnten Gründen zu Hause geblieben.
Mit dem Bus ging es dann in ein kleines Dorf, dessen Namen ich mir nicht merken konnte – es ist aber so ca. eine Stunden von Eger weg. Da wir mit etwas Verspätung aufgebrochen waren, kamen wir so nach sechs irgendwann dort an. Wie vorher angekündigt, gab es eine Menge Alkohol. Gleich zur Begrüßung musste jeder einen Pálinka trinken. Pálinka ist ein Obstbrand und sowas wie das ungarische Nationalgetränk. Laut Wikipedia beträgt der Mindestalkoholgehalt 37,5%. Da es sich aber um selbstgebrannten Pálinka handelte, gehe ich davon aus, dass noch einiges mehr an Alkohol drin war. Kurze Zeit nach dem Willkommensgetränk ging es dann dem Schwein an den Kragen.
Wie der Name der ganzen Veranstaltung schon vermuten lässt, ist der zentrale Punkt das Schlachten eines Schweins. Glücklicherweise mussten wir das nicht selber erledigen, aber auch dabei zuzugucken war nicht gerade eine Freude. Es war jedenfalls eine blutige Angelegenheit und das Schwein hörte sich alles andere als begeistert an. Weitere Details des Vorgangs möchte ich euch an dieser Stelle ersparen.
Anschließend gab es dann Frühstück. Brot war dabei auch vorhanden, die Spezialität waren allerdings Kartoffeln mit Zwiebeln in Schweineblut. Ich habe mich nicht dazu überwinden können, davon zu kosten. Denen, die es gegessen haben, schien es aber ganz gut geschmeckt zu haben.
Da die weitere Verarbeitung des Schweins den Profis überlassen wurde, konnten wir Erasmus-Studenten uns ganz auf den Konsum von alkoholischen Getränken konzentrieren. Dies führte dazu, dass sich bereits um kurz nach acht der erste entgegen der natürlichen Richtung entleeren musste. Es sollte nicht der einzige an diesem Tag bleiben, aber ich möchte hier ja keine Namen nennen. Der Alkoholkonsum blieb jedenfalls die zentrale Beschäftigung des Tages.
Am Nachmittag gab es dann das große Essen. Das Schwein wurde in Form von groben Würsten serviert. Das ist nicht gerade mein Ding, aber zum Glück gab es aufgrund der zahlreich anwesenden Türken auch Hühnchen.
Gegen halb vier ging es schließlich wieder zurück in den Bus. Nicht jeder hat es ohne Hilfe fertig gebracht sich selbstständig dort hin zu bewegen. Als wir dann wieder beim Wohnheim angekommen waren, waren wir alle ziemlich müde und kaputt.

h1

Uni?

2008 November 23

Wie auch schon in der Woche davor bekamen wir am Dienstag Morgen mitgeteilt, dass der Kurs am Nachmittag nicht stattfinden wird. Da das in diesem Kurs schon der zweite Ausfall in Folge ist, haben wir uns auf einen Ersatztermin am Freitag geeinigt. Wie ihr euch fast denken könnt ist auch dieser Ersatztermin natürlich ausgefallen. Am Mittwoch hatten wir dann doch einmal wieder Virtual Reality. Allerdings war der Kurs ziemlich langweilig, weil wir uns nur Videomaterial angeschaut haben, das andere Leute aus dem Kurs aufgenommen haben. Mit den Videos wollen wir bis zum Ende des Kurses einen virtuellen Rundgang durch die Hochschule erstellen. Immerhin haben wir bis nächste Woche Mittwoch jetzt mal eine Hausaufgabe erhalten, wir sollen einen Prototypen für die Bedienoberfläche des virtuellen Rundgangs erstellen.
Am Donnerstag, wie sollte es auch anders sein, hat der Ungarisch-Kurs natürlich nicht stattgefunden. Das wiederum bedeutet, dass wir die Ergebnisse unseres Ungarisch-Tests noch immer nicht wissen.
Am 19. Dezember soll bereits der nächste Test in Ungarisch sein. Wir haben aber vereinbart, dass wir uns bereits am 11. Dezember testen lassen. So sind wir flexibler was das nach Hause fahren angeht und haben außerdem die Möglichkeit auf der Rückfahrt wieder einen Zwischenstopp in Ingolstadt zu machen.

Nachdem wir fast die ganze Woche nichts zu tun hatten, gab es am Samstag einen Ausflug zum „Pig Killing“ (hört sich brutal an, ist es auch). Dazu später mehr…

h1

Langeweile

2008 November 17

Eigentlich hatte ich gehofft, wir würden im Sprachkurs unseren Test zurückbekommen. Dem war aber natürlich nicht so. Ich kann mir zwar kaum vorstellen, dass jemand, der Ungarisch spricht, länger als zehn Minuten benötigt um einen solchen Test zu kontrollieren, trotzdem war eine Woche scheinbar nicht genug Zeit um die Klausuren zu korrigieren und uns die Noten mitzuteilen. Ist ja im Prinzip auch nicht so wichtig, dann kriegen wir sie halt diese Woche zurück. Wäre aber trotzdem nett gewesen, wenigstens eine „aufregende“ Sache in der letzten Woche.
Denn außer dem Ugarisch-Sprachkurs, in welchem wir wieder gewohnt wenig voran gekommen sind, hat letzte Woche für uns drei Deutsche hier keine Uni stattgefunden. Am Dienstag bekamen wir kurz nach dem Aufwachen eine SMS von unserem Dozenten, in welcher er uns mitteilte, dass sein Kurs nicht stattfinden wird. Am Mittwoch dann sollten wir endlich mal wieder den Kurs „Virtual Reality“ haben. Als wir jedoch am Unterrichtsraum eintrafen war dieser verschlossen. Wir warteten noch ein bisschen, aber nichts geschah. Einige der ungarischen Studenten traffen wir, als sie Videoaufnahmen für den Kurs machten. Sie konnten uns aber auch nicht weiterhelfen und so sind wir wieder nach Hause zurück. Später haben wir von einer anderen ungarischen Studentin erfahren, dass der Dozenten immer mindestens 20 Minuten zu spät käme. Daher waren wir wohl auch die einzigen, die so „früh“ vor dem Unterrichtsraum gewartet haben.
Das war eigentlich auch schon alles, was letzte Woche so passiert ist. Ich habe die freie Zeit genutzt um etwas GTA zu spielen und noch etwas weniger für den Kurs „Das Spiel“ von der HfK Bremen zu machen.
Bleibt nur zu hoffen, dass die kommende Woche wieder etwas mehr Abwechselung bietet.

h1

Meine Behausung

2008 November 10
Mein Zimmer

Mein Zimmer

Die Apartments, in denen wir hier wohen, sind glücklicherweise relativ neu. Unglücklicherweise ist ein Apartment für sechs Leute reichlich klein. Fast alle Erasmus-Studenten sind im selbem Apartment-Gebäude untergebracht. Ein Zimmer wird immer zu zweit geteilt. Ich wohne zusammen mit Michał aus Polen in einem Zimmer. Außerdem wohnen in der Wohnung noch Damian und Björn sowie Lauren aus den USA und Barbara aus Frankreich.
Die Küche ist ungefär für zwei Personen ausgelegt und nen Wohnzimmer oder so gibt es nicht. Dafür aber nen Fernseher auf jedem Zimmer. Immerhin gibt es Sat.1 und CNN, sodass man wenigstens auch mal etwas gucken kann, das man auch versteht.

Wir wohnen hier auf nem kleinen Berg, wodurch man eine tolle Aussicht über die ganze Stadt hat. Der Nachteil ist allerdings, dass unser Universitätsgebäude und auch die Einkaufsmöglichkeiten alle unten in der Stadt sind. Der Weg nach Hause ist also immer recht anstrengend, aber man gewöhnt sich daran.

Die Aussicht von unserer Terrasse.

Die Aussicht von unserer Terrasse.

Haupteingang der Uni.

Haupteingang der Uni.

Die Stadt Eger ist voll von alten Gebäuden und Kirchen, man kann sich also hier einiges angucken. Man kann sich hier schon ganz gut wohl fühlen. Auch die Uni ist ein sehr altes und schönes Gebäude.
Es regnet auch nicht so oft wie in Bremen (ist jedenfalls mein subjektiver Eindruck).

h1

Jens vagyok

2008 November 7

Szia! Ich bin Jens.
Nachdem ich nun schon einige Zeit in Ungarn bin, habe ich mich nach langem Gedränge schließlich doch entschlossen, ein sogenanntes Blog zu verfassen. In den ersten Wochen hatte ich einfach so wenig zu tun, dass ich nicht dazu gekommen bin. Da wir am Anfang unseres Daseins als Erasmus-Studenten jede Woche Donnerstags einen Kurs an der Uni hatten, ist es natürlich mehr als verständlich, dass ich nebenbei kaum noch Zeit gefunden habe in das Blog zu schreiben.
Gleich zu Beginn fällt mir auf, dass sich das Wort „das Blog“ ziemlich dämlich anhört, aber was solls. Duden behauptet das wäre korrekt, man könne zwar auch „der“ benützen, aber der Artikel „der“ ist ja bereits für das analoge Pendant (fast jedenfalls) reserviert.

Inzwischen sind zu dem einmal wöchentlich stattfindenden Ungarisch-Sprachkurs noch zwei weitere Kurse am Dienstag (Multimedia Authoring Tools) und Mittwoch (Virtual Reality) hinzugekommen. Was wiederum bedeutet, dass wir nur vier Tage Wochenende haben. Dreisterweise haben wir zusätzlich auch noch einen Kurs (Dynamic Web Programming) in dem verlangt wird von zuhause aus zu arbeiten.

Gestern hatten wir in dem Kurs „Hungarian Language“ die erste Prüfung. Die erste von zweien. Ich kann also jetzt schon ein paar Sätze dieser durchaus interessanten Sprache. (Es sei denn alles, was ich in der Prüfung auf das Papier gebracht habe, stellt sich als Schwachsinn heraus).

Soviel fürs erste, ich hoffe es dauert nicht wieder Wochen, bis ich das nächste mal Zeit finde etwas zu schreiben. ;)

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.